Gießerei­mechaniker/in

Portrait eines jungen Manns.

Gerhard (19) wird ­Gießerei­­mechaniker.

Anhand eines Holzmodells baue ich zunächst eine Form aus Sand. In diese gieße ich flüssiges Eisen. So entstehen zum Beispiel tonnenschwere Blöcke für Schiffsmotoren.

Gießereimechaniker/innen stellen Gussteile wie Motoren oder sogar Turbinenräder aus Aluminium, Stahl oder Edelmetallen her. Dafür verwenden sie Gussformen.

Gießereimechaniker/innen schmelzen Metalle in Schmelzöfen und gießen das flüssige Metall in Formen. Diese Formen heißen Kokillen. Sie können immer wieder verwendet werden. Kokillen bestehen aus zwei Formhälften, die mechanisch oder automatisch zu einem ganzen Teil zusammengefügt werden. Im Druckgussverfahren hingegen wird das flüssige Metall unter Druck in die Form gepresst. Im Hand- und Maschinenformguss stellen Gießereimechaniker/innen Einmalformen – meist aus Sand – auch selbst her. Diese Formen werden nach jedem Guss zerstört, um das Werkstück auszulösen.

Wenn nach dem Guss das Metall abgekühlt und hart geworden ist, prüfen Gießereimechaniker/innen die Qualität. Gibt es Blasen oder Risse? Stimmt die Härte des Metalls? Sie säubern scharfe Kanten und beheben andere Fehler durch Schleifen und Fräsen. Während der Produktion überwachen Gießereimechaniker/innen die automatisierten Anlagen und arbeiten oft an mehreren Druckgießmaschinen gleichzeitig.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/126847