Flug­gerät­elektroniker/in

Portrait eines jungen Manns.

Jan (22) wird Fluggerät­elektroniker.

Die Elektronik in Flugzeugen ist enorm spannend. Wir bauen die Flugzeuge auseinander und prüfen die elektrischen Bauteile. Ich repariere zudem Elektromotoren und Getriebe.

Flugzeuge und Hubschrauber haben viel Elektronik an Bord. Fluggerätelektroniker/innen rüsten sie mit elektrischen und elektronischen Anlagen aus, warten sie und tauschen defekte Systeme.

Fluggerätelektroniker/innen setzen Baugruppen, Geräte und luftfahrttechnische Systeme zusammen. Sie installieren unter anderem Sensor- oder Radarsysteme sowie Autopilotanlagen. Damit die Anlagen und Systeme jedoch funktionieren, müssen zuvor die Energie-, Signal- und Datenleitungen verlegt und angeschlossen werden.

Die Fluggerätelektroniker/innen sind zudem für die Tests zuständig: Anhand sogenannter Prüfaufbauten stellen sie die tatsächlichen technischen Bedingungen des Flugumfelds nach, nehmen Messungen vor und werten die Ergebnisseaus. Bei Störungen helfen ihnen spezielle Software und Diagnosesysteme auf der Suche nach den Ursachen. Fehlerhafte Teile wechseln sie aus. Sind alle technischen Systeme vorschriftsmäßig geprüft und einwandfrei, geben sie die Betriebserlaubnis, dass das Flugzeug geflogen werden kann. In der Ausbildung erwerben sie die CAT-A-Lizenz, die sie zu dieser technischen Freigabe berechtigt.

Info

Art der Ausbildung:

3,5 Jahre

Dauer der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/123282