Film- und Videoeditor/in

Der auszubildende Film- und Videoeditor bei der Absprache mit der Redaktion

Christoph (22) wird Film- und Video­editor.

Ich schneide Drehmaterial auf die richtige Sendelänge. Dafür überlege ich mir, wie Interviews oder Stimmungsbilder optimal aneinandergesetzt werden können, und spreche dies mit dem Redakteur ab.

Film- und Videoeditoren/-editorinnen bringen Leben in bewegte Bilder: Sie sorgen für die passende Musik und einen interessanten Ablauf der Szenen. Dabei arbeiten sie nach den inhaltlichen Vorgaben von Regie oder Redaktion und orientieren sich an Drehbüchern.

Filme, Reportagen und andere journalistische Beiträge werden meist nicht in der gezeigten Reihenfolge aufgenommen. Man dreht alle vom selben Drehort benötigten Szenen an einem Termin und zieht dann weiter. Damit ein sendefähiger Beitrag oder ein Film mit chronologischer Handlung entsteht, schneiden Film- und Videoeditoren/-editorinnen das Filmmaterial und setzen es nach Vorgaben der Redaktion neu zusammen. Sie blenden etwa Filmszenen in das Interview mit einem Politiker ein. Hierfür verwenden sie hauptsächlich digitale Schnittsysteme.

In Musikarchiven recherchieren Film- und Videoeditoren/-editorinnen zudem die passende Musik zum jeweiligen Film. Zuletzt schneiden sie die Bilder und das Tonmaterial, wie Sprache, Geräusche und Musik, präzise zusammen und achten darauf, dass Bild und Ton synchron sind. Film- und Videoeditoren/-editorinnen übernehmen auch die Bildmischung bei Liveübertragungen, beispielsweise von einem Fußballspiel.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/8542