Feinwerk­mechaniker/in

Portrait eines jungen Manns.

Philipp (18) wird Feinwerk­mechaniker.

Ich repariere und konstruiere Werkzeugteile. Die Maße entnehme ich aus Zeichnungen und fertige mit Fräs- oder Drehmaschine sowie Feile einzelne Teile für Feinschneidwerkzeuge.

Produktionsanlagen, die in Fabrikhallen stehen, setzen sich aus vielen einzelnen Bauteilen zusammen. Damit die Anlagen perfekt funktionieren, müssen die Bauteile mit äußerster Präzision hergestellt werden. Dafür sind Feinwerkmechaniker/innen verantwortlich.

Sie fertigen abgesehen von metallenen Präzisionsbauteilen auch feinmechanische Geräte. Computergestützte Technik bestimmt ihren Arbeitsalltag. Feinwerkmechaniker/innen schreiben Steuerungsprogramme für Werkzeugmaschinen oder passen vorhandene an.

Sie wählen Bohrer und Fräsen für die Bearbeitung von Metallrohlingen aus und stellen Werte wie Fräsgeschwindigkeit und -tiefe ein. Während der Produktion nehmen sie immer wieder Messungen am Werkstück vor, um sicherzustellen, dass die Qualität stimmt. Bei Abweichungen korrigieren sie die Einstellungen der Maschine. Treten Betriebsstörungen auf, beheben sie schnellstmöglich die Fehler. Gelegentlich drehen und fräsen sie auch von Hand oder schneiden Gewinde.

Fertige Bauteile montieren die Feinwerkmechaniker/innen mit elektronischen Steuerungselementen zu funktionsfähigen Anlagen. Das geschieht manchmal erst beim Kunden vor Ort. Nicht zuletzt warten und reparieren sie feinmechanische Geräte.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15145