Fein­optiker/in

Portrait eines jungen Manns.

Tobias (18) wird Fein­optiker.

Ich poliere und bearbeite die Linsen sehr sorgfältig, bis sie die geforderte Form und Brennweite haben. Weil die Fehlertoleranzen extrem gering sind, arbeite ich präzise.

Feinoptiker/innen stellen Linsen, Prismen und Spiegel für Kameras, Mikroskope oder Projektoren her. Wie stark Mikroskope oder Fernrohre Abbildungen vergrößern, hängt dabei von den optischen Bauelementen der Geräte ab. In präziser Feinarbeit stellen Feinoptiker/innen die Teile dafür her. Als Vorlage dienen ihnen technische Zeichnungen.

Die Arbeit der Feinoptiker/innen beginnt meist bei Glasblöcken, die sie zu Rohlingen zerschneiden. Diese kleineren Blöcke schneiden und schleifen sie anschließend in die richtige Form und Größe. Dafür benutzen sie zum Beispiel Glasschneider und Diamantwerkzeuge oder auch Produktionsanlagen. Bei Linsen legen sie Radius und Dicke fest, die den Brennpunkt bestimmt. Bei Prismen achten sie darauf, dass die Winkel der Flächen zueinander exakt stimmen. Anschließend polieren sie die Teile.

Feinoptiker/innen arbeiten sehr sorgfältig, da ihre Werkstücke zerbrechlich sind und die Fehlertoleranzen sehr gering. Wenn die Maße der Prismen und Linsen auch nur einen hundertstel Millimeter abweichen, sind die Bauteile oft nicht mehr zu gebrauchen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/1123