Fassaden­monteur/in

Portrait eines jungen Mannes

Burak (21) wird Fassadenmonteur.

Meine Fassaden verschönern ein Haus nicht nur, sondern halten es auch warm. Dazu verlege ich eine Schicht Glaswolle und bringe erst darüber die Halterung der Deckplatten an.

Als Fassadenmonteur/in befestigst du Elemente aus Metall, Naturstein, Glas und Holz an Fassaden. So schützt du Gebäude vor Lärm, Kälte und Feuer.

Bevor sie mit ihrer eigentlichen Arbeit anfangen, lesen Fassadenmonteure/monteurinnen die Bauzeichnungen und richten die Baustelle ein. Dann bringen sie ein Untergerüst aus Aluminium oder Holz an der Fassade an. Das gibt den Platten einen besseren Halt und gleicht kleine Unebenheiten aus. Das Gerüst muss exakt passen – wenn nötig, bessern sie noch mit Putz nach. Bevor sie mit der Montage beginnen, zeichnen sie am Rohbau an, wo die Bohrungen für die Verankerungen sitzen müssen, bohren die Löcher und setzen Dübel.

Nach diesen Vorarbeiten befestigen Fassadenmonteure/monteurinnen die Fassadenelemente am Untergerüst. Schwere Teile transportieren sie mit dem Kran oder einem Flaschenzug. Auch das Anbringen von Glaswolle und anderen Materialien zur Wärmedämmung oder das Installieren von Solaranlagen oder Blitzableitern kann zu ihren Aufgaben gehören. Immer wieder kontrollieren sie ihre Arbeit mit Lot, Wasserwaage und Nivelliergerät.

Auch interessant

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/3951