Fahr­zeug­lackierer/in

Portrait einer jungen Frau.

Michaela (23) wird Fahrzeug­lackiererin.

Mit der Spritzpistole trage ich den Lack genau dort auf, wo er benötigt wird. Nach dem Trocknen bearbeite ich ihn noch mit einer Poliermaschine, damit er schön glänzt.

Glatt und glänzend soll die Auto-Oberfläche sein. Beim Fahrzeuglackieren geht es aber nicht nur um ein schönes Erscheinungsbild – eine intakte Lackschicht schützt die Karosserie, vor allem vor Rost.

Fahrzeuglackierer/innen in Handwerksbetrieben bessern Lackierungen aus. Wenn nötig, beulen sie Bleche aus und spachteln kleinere Dellen zu. Danach schleifen sie die ausgebesserten Stellen ab, reinigen die Flächen und tragen die Grundierung auf. Sie kleben Teile ab, die nicht lackiert werden sollen. Dann tragen sie die Lacke meist mit Spritzlackiergeräten auf. Sicherheitskleidung und Atemschutzmasken sind dabei unabdingbar. Wenn alles trocken ist, polieren sie die Oberfläche, damit kein Unterschied zwischen Original- und neuem Lack zu erkennen ist. Wünschen die Kunden besondere Effekte, dann wissen Fahrzeuglackierer/innen, wie Auto, Bus oder Anhänger richtig in Szene gesetzt werden. Sie tragen Effektlacke, Firmenlogos oder Schriften auf die Fahrzeuge auf.

Sind Fahrzeuglackierer/innen bei Automobilherstellern beschäftigt, richten sie die computergesteuerte Lackierstraße ein und bedienen, überwachen und warten diese.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15540