Fahr­zeug­innen­aus­statter/in

Portrait einer jungen Frau

Magdalena (17) wird Fahrzeug­innenausstatterin.

Kunststoffteile im Auto veredle ich mit Leder: Ich schneide die einzelnen Stücke millimetergenau zu und vernähe sie. Wenn ich das sogenannte Nähkleid befestige, brauche ich viel Kraft.

Fahrzeuginnenausstatter/innen gestalten das Innenleben von Autos und Zügen, Flugzeugen und Schiffen. Polsterstoffe, Kunststoffteile und Gummidichtungen sind nur ein paar der Dinge, mit denen sie täglich umgehen.

Fahrzeuginnenausstatter/innen dichten Türen und Fenster ab, verlegen Fußbodenbeläge wie Teppichböden und verkleiden Seitenwände oder Fahrzeughimmel mit Kunststoffen, Leder und Textilien. In Serie formen sie Bestandteile für die Innenausstattung wie Polstermaterialien und Kunststofffüllungen. Sie schneiden Stoff- oder Lederbezüge zu, nähen sie zusammen und beziehen damit Sitze und Kopfstützen. Diese fertigen sie teils auch selbst an und bauen sie anschließend in die Fahrzeuge ein.

Allerdings kümmern sie sich nicht nur um die Oberfläche: Für Klima- und Alarmanlage, Zentralverriegelung und Fensterheber befinden sich in den Seitenverkleidungen und Konsolen der Fahrzeuge zahlreiche elektrische und auch hydraulische Leitungen. Diese gehören ebenfalls zur Innenausstattung und fallen somit in ihren Zuständigkeitsbereich. Fahrzeuginnenausstatter/innen kennen sich mit dem gesamten Fahrzeuginnenraum aus. Sie können auch Baugruppen anschließen und die dazugehörigen Schalter oder Abdeckungen montieren.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15245