Fahr­rad­monteur/in

Portrait eines jungen Manns.

Marcello (19) wird Fahrradmonteur.

Ich repariere und warte alte Fahrräder, baue aber auch neue zusammen: Dabei zentriere ich etwa die Räder und stelle den Sattel ein. Außerdem berate ich Kunden und bestelle Zubehör.

Die eine möchte für eine Fahrradtour einen besonders stabilen Gepäckträger montiert haben, ein anderer braucht für sein Mountainbike eine spezielle Federung. Solche Kundenwünsche können Fahrradmonteure/-monteurinnen erfüllen.

Schließlich beherrschen sie viele Tätigkeiten rund ums Zweirad. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Vorstellungen der Kunden. Fahrradmonteure wie Marcello können beispielsweise Fahrräder individuell montieren. Das bedeutet, dass sie sie aus Rahmen und Rädern, Schalt- und Bremssystemen zusammenbauen. Dann fügen sie nach Wunsch auch Zubehörteile an, etwa einen besonderen Ständer.

Fahrradmonteure/-monteurinnen verstehen auch etwas von Feinmechanik. So bearbeiten sie kleine Teile mit Zangen, Feilen oder Polierscheiben. Falls ein Ersatzteil fehlt, kann es auch vorkommen, dass sie selbst zur Fräsmaschine greifen und das Teil herstellen.

Wenn sie gebrauchte Fahrräder reparieren, tauschen Fahrradmonteure/-monteurinnen zum Beispiel kaputte Teile aus, spannen verbogene Speichen wieder gerade und zentrieren sie. Die ihnen anvertrauten Drahtesel verlassen nicht die Werkstatt, ohne dass ihnen vorher die Kette geölt und die Reifen aufgepumpt wurden.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/27394