Fachunteroffizier – Militärmusik­dienst

Fachunteroffiziere im Militärmusikdienst werden sehr selten ausgebildet. Laut Auskunft der Bundeswehr gibt es im Moment keine Auszubildenden in diesem Beruf, und es besteht auch in absehbarer Zeit kein Bedarf.

Wie gut Musiker/innen ihr Instrument beherrschen, hängt vor allem davon ab, wie viel sie üben. Deswegen verbringen auch Fachunteroffiziere im Militärmusikdienst den größten Teil der Arbeitszeit mit Üben und Marschieren. Sie spielen in den Uniformen des Heeres, der Luftwaffe und der Marine meist als Trommler/innen oder Flötisten/Flötistinnen in einem Spielmannszug der Bundeswehr. Bei Bundeswehrveranstaltungen in der Öffentlichkeit tragen sie zur Imagepflege und Sympathiewerbung bei. Das Soldatenleben begleiten sie im Alltag und an Fest- und Feiertagen mit Musik.

Die zu spielenden Stücke sind stets vorgegeben – je nach Art des Truppenzeremoniells. Manchmal beteiligen sich die sogenannten Spielleute auch an großen Musikshows. In der Regel werden sie beim Stabsmusikkorps in der Hauptstadt beim Empfang hochrangiger ausländischer Ehrengäste eingesetzt. Tägliche Probenarbeit gehört dazu.

Aber wie alle Soldaten/Soldatinnen haben auch Musikunteroffiziere soldatischen Anforderungen nachzukommen. Sie absolvieren die Grundausbildung und nehmen an der Waffen- und Schießausbildung teil. Da gilt es dann, nicht nur den richtigen Ton zu treffen.

Info

Art der Ausbildung:

Soldatenausbildung

Dauer der Ausbildung:

1 Jahr

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15336