Fach­kraft – Straßen- und Verkehrs­technik

Portrait einer jungen Frau.

Bianca (21) wird Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik.

Wird beispielsweise eine neue Autobahn gebaut, zeichne ich einen Straßenbauplan. Ich vermesse und untersuche das Gelände und trage die Daten in das Messprotokoll ein.

Damit Verkehrsteilnehmer sicher ans Ziel gelangen, müssen Straßen, Brücken oder Tunnel instand gehalten oder bei hohem Verkehrsaufkommen ausgebaut werden. Dafür werden Fachkräfte wie Bianca gebraucht.

Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik beurteilen den Zustand von Verkehrswegen, untersuchen Schäden und planen die nötigen Reparaturmaßnahmen zusammen mit Ingenieuren/Ingenieurinnen und Verkehrsplanern/planerinnen. Damit sie Schäden rechtzeitig erkennen und beheben können, kontrollieren sie vor allem gefährdete Strecken regelmäßig.

Auch am Bau neuer Straßen sind sie beteiligt. Die Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik verschaffen sich einen Überblick über die Beschaffenheit des Geländes und nehmen Bodenproben. Sie führen Lage- und Höhenmessungen durch, bevor sie per Hand oder am Computer Bauzeichnungen anfertigen. Dann kalkulieren sie die Baukosten und den Materialbedarf, erstellen Unterlagen für die Straßenplanung und bereiten Ausschreibungen vor. Sie organisieren auch Einsatzpläne für den Winterdienst oder kümmern sich um Ausschreibungen für Betriebe, welche die Grünpflege oder die Straßenreinigung übernehmen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/14374