Fach­kraft – Leder­ver­arbeitung

Portrait einer jungen Frau.

Banu (20) wird Fachkraft für Lederverarbeitung.

Einen Schuh fertige ich in vielen Einzelschritten. Besonders gefällt mir das Steppen: Dabei schlage ich das Leder um und setze eine haltende und dekorative Naht.

Taschen erhalten Henkel, Schuhe ihr Oberleder und Sportwagen ihre Ledersitze: Fachkräfte für Lederverarbeitung fügen Lederteile zusammen und bedienen Näh-, Stepp- und Nietmaschinen, die sie auch selbst einstellen und warten.

Fachkräfte wie Banu brauchen geschickte Finger. In der industriellen Fertigung spalten und schneiden sie Lederteile in die passende Form. Dann nähen, nieten, schweißen oder kleben sie diese zusammen und verbinden sie mit anderen Werkstoffen wie Textilien oder Kunststoff. So befestigen sie das Futter, bringen Reißverschlüsse, Schnallen oder Taschenbügel an oder überziehen Autositze mit Leder. Falls gewünscht, verschönern sie Lederartikel auch mit Ziernähten.

Bei all diesen Arbeitsschritten benutzen Fachkräfte für Lederverarbeitung spezielle Werkzeuge oder bedienen Näh-, Stepp- oder Nietmaschinen. Sie richten die Maschinen ein und achten etwa darauf, dass Fadenspannung und Stichlänge stimmen. Verheddert sich ein Faden, greifen sie schnell ein und beheben den Fehler. Auch warten sie die Maschinen und halten diese in Schuss. Beim Nähen arbeiten sie zügig, da die Maschinen meist sehr schnell laufen.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/90009