Fachkraft – Holz- und Bautenschutz­arbeiten

Portrait einer jungen Frau.

Fabienne (21) wird Fachkraft für Holz- und Bautenschutz­arbeiten.

Ist Holz von einem Schädling befallen, ermittle ich mit einer Probebohrung das Ausmaß. Dann bessere ich den Schaden aus und behandle das Holz wenn nötig mit Holzschutzmittel.

Ob nun der Wurm im Holz, die Feuchtigkeit in der Wand oder der Schimmel unter der Tapete steckt, Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten haben für jedes Problem eine passende Lösung.

Ihre Arbeit beginnt beim Kunden. Sie prüfen vor Ort, ob die Holz- oder Bauwerksteile befallen sind, und wenn ja, mit welchen Schädlingen, Schwämmen oder Schimmelpilzen sie es zu tun haben. Zusammen mit dem Kunden, den sie über mögliche Maßnahmen und die Kosten informieren, entscheiden sie das weitere Vorgehen. Handelt es sich um einen Schädlingsbefall, wenden sie etwa chemische, Heißluft- oder Begasungsverfahren an, bei feuchtem Mauerwerk Belüftungsverfahren oder Heißluftbehandlungen. Gegebenenfalls tauschen sie auch Bauteile aus.

Die Fachkräfte werden nicht nur gerufen, um Schäden zu beseitigen, sondern auch, um vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Sie dichten beispielsweise Mauern ab oder bringen Tropfkanten an, um Feuchtigkeit von Holz oder Mauerwerk fernzuhalten.

Da sie viel mit Gefahrstoffen umgehen, beachten sie stets die vorgeschriebenen Gesundheits- und Umweltschutzmaßnahmen. Ihre Arbeiten planen und dokumentieren sie sorgfältig.

Info

Art der Ausbildung:

2 Jahre

Dauer der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/57895