Edel­metall­prüfer/in

Portrait einer jungen Frau.

Julia (20) wird Edelmetall­prüferin.

Ich prüfe die Echtheit von Gold und Silber. Wie rein beispielsweise Gold ist, untersuche ich, indem ich bei einem Barren eine Feuerprobe durchführe oder ihn mit Salpetersäure bearbeite.

Edelmetallprüfer/innen untersuchen Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin und bestimmen deren Gehalt in Legierungen, Lösungen oder Aschen. Dabei wenden Fachkräfte wie Julia unterschiedliche chemische und physikalische Verfahren an.

Ob Goldbarren oder Thermodraht – Edelmetallprüfer/innen untersuchen die Zusammensetzung und Eigenschaften von unterschiedlichen Legierungen und bestimmen deren Edelmetallgehalt. Sie ermitteln zum Beispiel die Dichte von Metallen und Flüssigkeiten oder analysieren Legierungen mithilfe verschiedener chemischer und physikalisch-technischer Verfahren. Den Goldgehalt in Erzen bestimmen sie beispielsweise durch Schmelzen.

Für ihre Untersuchungen nehmen Edelmetallprüfer/innen Proben und bedienen Präzisionsgeräte wie Analysewaagen sowie komplizierte technische Anlagen wie Röntgenspektrometer. Sie führen Prüf- und Versuchsprotokolle, dokumentieren die Ergebnisse ihrer Analysen am Computer und werten sie anschließend aus.

Edelmetallprüfer/innen stellen die gewonnenen Messdaten grafisch dar und erstellen Berichte und Gutachten. Außerdem bedienen und reparieren sie die technischen Anlagen und Geräte.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/6418