Chirurgie­mechaniker/in

Portrait eines jungen Manns.

Mike (22) wird Chirurgie­mechaniker.

Anhand der Konstruktionszeichnungen programmiere ich die Drehmaschine. Mit dieser stelle ich Bauteile für medizinische Instrumente wie Nadelhalter oder Skalpelle her.

Zahnarztspiegel, Implantate, Schrauben zum Fixieren gebrochener Knochen oder Skalpelle: Viele der Werkzeuge und Hilfsmittel, die Ärzte und Ärztinnen bei ihrer täglichen Arbeit benötigen, werden von Chirurgiemechanikern und Chirurgiemechanikerinnen hergestellt.

Das erfordert Verantwortungsbewusstsein, denn ein stumpfes Skalpell oder eine klemmende Zange könnten schwerwiegende Folgen für die Patienten haben. Chirurgiemechaniker/innen verarbeiten Kunststoffe oder Metalle nach teils selbst erstellten Konstruktionszeichnungen. Sie feilen, bohren und schneiden Gewinde, fräsen Metallrohlinge millimetergenau und verwenden dazu auch computergesteuerte Werkzeugmaschinen, die sie selbst programmieren und einstellen.

Sie schlagen, drücken oder biegen die Instrumente in die gewünschte Form. Einige Werkzeuge wie Zangen und Scheren montieren sie auch. Manche Teile verschrauben sie, andere löten oder kleben sie. Mit Schleifscheiben oder -bändern beseitigen sie unerwünschte Kanten und schärfen alles, was eine Schneide hat – ob Skalpell, Zange oder Säge.

Abschließend polieren Chirurgiemechaniker/innen die Instrumente. Bei komplizierten Geräten montieren sie auch elektrische, elektronische oder optische Bauteile.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/2436