Chemielabor­jungwerker/in

Portrait einer jungen Frau.

Anna-Lena (17) wird Chemielabor­jungwerkerin.

Bestimme ich den Säuregehalt einer Wasserprobe, lasse ich diese mit Natronlauge reagieren. Anhand der zugegebenen Menge an Lauge kann ich den Gehalt der Probe berechnen.

Chemische Produkte sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Chemielaborjungwerker/innen helfen dabei, diese während der Herstellung zu kontrollieren, und arbeiten in Forschungslabors an ihrer Verbesserung mit.

Hauptsächlich wirken sie an Laboruntersuchungen und chemischen Versuchen mit. Hierbei bereiten sie nach Anweisung Versuche vor, setzen chemische Lösungen an und überwachen Versuchsabläufe. Zudem tragen sie zur Auswertung der Experimente bei und dokumentieren die Ergebnisse. Sie arbeiten mit Pressen, Pumpen, Verdampfern, Zentrifugen und empfindlichen Waagen. Diese Geräte reinigen sie auch und halten sie instand.

Auch wenn es darum geht, Produkte zu verbessern – moderne Motoren etwa benötigen immer hochwertigeres Motorenöl, Waschmittel sollen so umweltverträglich wie möglich sein –, wirken Chemielaborjungwerker/innen mit. Sie unterstützen Chemiker/innen dabei, neue Substanzen zu entwickeln. Hauptsächlich arbeiten sie in der chemischen Industrie. Aber auch bei Herstellern von Farben und Lacken sowie in der pharmazeutischen Industrie sind sie tätig.

Übrigens: Routineuntersuchungen dürfen sie auch mal selbst durchführen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/1169