Büchsen­macher/in

Portrait eines jungen Manns.

Patrick (23) wird Büchsen­macher.

Um eine Waffe zu fertigen, bearbeite ich Metall oder Holz, indem ich es fräse und schleife. Danach feile ich am Gewehrkorpus und teste am Ende die Abzugskraft des Gewehres.

Büchsenmacher/innen stellen Gewehre und Pistolen für Jäger und Sportschützen her. Aus Metall, Holz oder Kunststoff fertigen sie Bauteile und benutzen dafür moderne Maschinen. Ebenso wenden sie traditionelle Handwerkstechniken an.

Sie verbinden Lauf und Schaft miteinander und montieren Schloss, Patronenlager und Zieleinrichtung. Zwar bauen Büchsenmacher/innen oft vorgefertigte Bauteile zusammen, trotzdem beherrschen sie Schlosser-, Tischler- und Feinmechanikerarbeiten. Der Lauf und die Mechanik bestehen aus Metall, die Flintenschäfte aus Holz. Damit die Waffe später einwandfrei funktioniert, müssen Büchsenmacher/innen Präzisionsarbeit leisten. Konzentriert gehen sie mit Feile und Hobel oder mit computergesteuerten Fräsmaschinen um. Schon minimale Abweichungen von den Vorgaben können die Genauigkeit der Waffe beeinflussen. Zuletzt schießen sie die fertigen Waffen ein und überprüfen die Zielgenauigkeit.

Sogar kunsthandwerkliche Fähigkeiten brauchen Büchsenmacher/innen, wenn sie Einzelstücke anfertigen oder historische Waffen instand setzen. Sie verkaufen ihren Kunden auch Munition und andere Artikel rund um die Jagd und den Schießsport. Dabei beachten sie stets die gesetzlichen Auflagen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/2443