Bodenleger/in

Portrait einer jungen Frau.

Birgit (19) wird Boden­legerin.

Bevor ich einen Teppich- oder PVC-Boden verlege, vermesse ich den Raum. Bodenunebenheiten gleiche ich mit Spachtelmasse aus. Am Schluss passe ich sorgfältig den Belag ein.

Ob in Küche, Wohnzimmer oder Krankenflur – Bodenleger/innen sorgen immer für das richtige „Auftreten“. Sie verlegen flauschigen Teppichboden oder pflegeleichte Kunststoffbeläge, Laminat, Korkböden und Fertigparkett.

Von der ersten Kundenberatung bis zum fertig verlegten Boden ist einiges zu tun. Sind Holzdielen für die Küche geeignet oder sollte es doch lieber Linoleum sein? Bodenleger/innen klären die Kunden über die Eigenschaften der einzelnen Materialien auf. Ein Boden soll nicht nur einiges aushalten, sondern auch schön aussehen. Bodenleger/innen erstellen zunächst Verlegemuster und berücksichtigen auch farbliche Trends. Ist die Auswahl getroffen, errechnen sie den Materialbedarf und bereiten den Untergrund vor. Auch Material für Schallschutz und Wärmedämmung bauen sie ein.

Anschließend geht es ans Verlegen. Bodenleger/innen schneiden mit dem Bodenlegermesser Teppichböden oder Kunststoffplatten zu, die sie mit dem Boden verkleben. Beim Parkett reihen sie die Paneele aneinander. Sie montieren die Sockelleisten und setzen Abschlussprofile ein. Da sie viel auf den Knien arbeiten, tragen sie Knieschoner. Ist der Boden fertig verlegt, reinigen sie ihn und versiegeln ihn bei Bedarf. Auch die Rechnungen für ihre Kunden erstellen sie.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15144