Biologie­laborant/in

Portrait einer jungen Frau.

Eva (18) wird Biologie­laborantin.

Um Bakterienkulturen im Labor zu untersuchen, vermehre ich diese zunächst auf einem Nährboden in einem Rundglas. Dabei arbeite ich sehr sorgfältig mit einer Pipette.

Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen und Zellkulturen stehen im Mittelpunkt von Evas Ausbildung: Die junge Frau beschäftigt sich mit Laboruntersuchungen, die sie gemäß den Vorgaben von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen vorbereitet, durchführt und auswertet.

Ob Pflanze, Tier oder Mensch: Biologielaboranten/-laborantinnen untersuchen Organismen, also Lebewesen, mithilfe biologischer und chemischer Verfahren. Dazu gehören beispielsweise auch Bakterien. Die Laboranten/Laborantinnen entnehmen Zellen aus dem Gewebe und züchten sie auf Nährböden. Mit dem Elektronenmikroskop analysieren sie die Struktur von Krankheitserregern.

Blut- oder Gewebezellen setzen sie in chemischen Lösungen an und beobachten die Reaktion. Bei Tierversuchen nehmen sie beispielsweise Blut ab, spritzen Medikamente oder entnehmen Gewebeproben. Im pharmazeutischen Bereich testen sie etwa, ob ein Arzneimittel Nebenwirkungen verursacht.

Biologielaboranten/-laborantinnen vervielfältigen auch die DNA, also den genetischen Code von Lebewesen, und untersuchen sie. So lassen sich etwa Erbkrankheiten erkennen, genetische Fingerabdrücke erstellen oder Vaterschaftstests durchführen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/6322