Beton- und Stahlbeton­bauer/in

Portrait eines jungen Manns.

Martin (19) wird Beton- und Stahlbetonbauer.

Bevor ich den Beton eingieße, kümmere ich mich um die Schalung. Diese fertige ich beispielsweise aus Holz. Angst davor, dreckig zu werden, darf man dabei nicht haben.

Wird ein Hochhaus oder eine Brücke gebaut, ist Beton als Baustoff nahezu unverzichtbar. Damit er seine „tragende Rolle“ in Fundamenten erfüllen kann, sind Beton- und Stahlbetonbauer/innen gefragt.

Aus Wasser, Zement, Sand und Kies stellen Beton- und Stahlbetonbauer/innen zuerst ein Betongemisch her. Damit der Beton beispielsweise zum Bau einer Treppe verwendet werden kann, fertigen die Stahlbetonbauer/innen aus Holz, Kunststoff oder Stahl Schalungen an und bauen ein Stützgerüst, das den flüssigen Beton in Form bringt. Mit Betonpumpen gießen sie ihn in die Schalung und verdichten ihn mit Rüttel- und Stampfmaschinen, damit sich keine Hohlräume bilden.

Beton muss als Wand oder Decke großen Belastungen standhalten. Bei besonders beanspruchten Bauwerken wie Brücken oder Hallen bringen Beton- und Stahlbetonbauer/innen Geflechte aus Stahl, die sogenannte Bewehrung, in den Beton ein. Das verstärkt die Konstruktion.

Die Betonfachleute arbeiten aber auch an der Sanierung von Bauwerken mit. Sie bessern Schäden im Beton aus oder behandeln die Stahlteile gegen Rost.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/3980