Bergbau­technologe/-technologin

Portrait eines jungen Manns.

Kevin (19) wird Bergbau­technologe der Fachrichtung Tiefbau­technik.

Das Faszinierende ist, dass wir unter Tage Großgeräte bedienen dürfen, etwa den Sprenglochbohrwagen. Der hat ein sieben Meter langes Gestänge mit Bohrkrone.

Bergbautechnologen/-technologinnen wie Kevin führen bergtechnische Arbeiten im Unter- und Übertagebetrieb des Bergbaus und im Schachtbau durch. Sie bedienen und warten Maschinen und Anlagen, durch die Rohstoffe wie Kohle, Erz oder Salz gefördert werden.

In Bergwerken kommt modernste Technik zum Einsatz. Automatisierte und computergesteuerte Maschinen und Anlagen bestimmen das Geschehen über und unter Tage. Bevor sie unter Tage arbeiten können, nehmen Bergbautechnologen/-technologinnen Probebohrungen vor, um das Gestein zu erkunden. Dann bohren sie mit Bohr- und Fräsmaschinen Schächte senkrecht in die Erde – bei hartem Gestein wird auch Sprengstoff eingesetzt. Das Sprengmaterial transportieren sie ab und sichern die Schächte mit Gerüsten oder Beton.

Unter Tage graben Bergbautechnologen/-technologinnen Gänge in die Gesteinsschichten. Steinkohle in großen Lagerstätten bauen sie mit mächtigen Vortriebsmaschinen ab, den bis zu 100 Tonnen schweren Walzenschrämladern. Außerdem legen sie Stromleitungen und montieren Gebläse und Pumpen, um Frischluft zuzuführen und Wasser abzupumpen. Die abgebauten Rohstoffe transportieren sie mit großen Kettenförderbändern an die Oberfläche. Sie installieren und warten auch die eingesetzten Maschinen.

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