Behälter- und Apparate­bauer/in

Portrait eines jungen Manns.

Paulo (18) wird Behälter- und Apparate­bauer.

Ich biege Blechzuschnitte zu Rohren, um Pipelines oder Behältermäntel herzustellen. Nachdem ich sie verschweißt habe, prüft der TÜV die Rohre auf ihre Dichtheit.

Unter den Händen von Behälter- und Apparatebauern/-bauerinnen entstehen aus verschiedenen Metallen Brauereikessel, Drucktanks, Turbinengehäuse und Rohrleitungen. In Kupferschmieden formen sie aber auch Töpfe, Pfannen oder Vasen.

Zuerst lesen Behälter- und Apparatebauer/innen die Konstruktions- und Montageunterlagen und stellen das benötigte Material zusammen, wie Bleche und Profile aus Kupfer oder anderen Metallen. Sie schneiden alles auf Maß zu und verformen die Metallteile warm oder kalt, zum Beispiel durch Biegen, Pressen oder Walzen. Meist verwenden sie dazu computergesteuerte Maschinen. Schließlich schweißen oder löten sie die Teile zusammen. In die Apparate bauen sie auch Rohranschlussstutzen ein, zudem befestigen sie Armaturen oder Mess- und Regeleinrichtungen für Druck oder Temperatur.

Da die Baugruppen meist Bestandteil größerer Anlagen sind, müssen die Anschlussmaße exakt eingehalten werden. Sind alle Bauteile fertig, montieren Behälter- und Apparatebauer/innen sie auf Baustellen oder in Werkhallen zu kompletten Systemen. Bevor sie eine Anlage in Betrieb nehmen, prüfen sie alle Verbindungen auf Dichtheit und Druckfestigkeit.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/2153