Beamt(er/in) – Sozial­verwaltung (mittl. Dienst)

Portrait einer jungen Frau.

Sabine (22) wird Beamtin im mittleren Dienst der Sozialverwaltung.

Am Telefon und im Servicecenter berate ich Menschen, etwa zum Thema Elterngeld. Anträge bearbeite ich am Computer. Dabei setze ich mich mit vielen Gesetzen auseinander.

Wer in unserem Land in materielle Not gerät, kann Hilfe durch die sozialen Sicherungssysteme beantragen. Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung beraten diese Menschen und sorgen dafür, dass sie die Mittel bekommen, die ihnen laut Gesetz zustehen.

Die Tätigkeit der Beamten und Beamtinnen in der Sozialverwaltung richtet sich nach der Behörde, in der sie arbeiten. Die wichtigsten Arbeitsgebiete sind die Sozialversicherung und die Sozialversorgung. Zur Sozialversicherung gehören die Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung. In der Sozialversorgung kümmern sie sich zum Beispiel um Schwerbehinderte oder Opfer von Gewalttaten. Daneben können sie auch in Sozial- und Arbeitsgerichten eingesetzt sein.

Allgemein prüfen und berechnen sie Ansprüche. Sie kümmern sich also beispielsweise um die Fragestellung, ob eine Zulage oder eine Rente genehmigt werden kann. Sie nehmen Anträge entgegen, bearbeiten sie und erteilen Ratsuchenden Auskünfte. Bürotätigkeiten wie Schriftverkehr führen oder die Buchhaltung erledigen gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Sind ärztliche Gutachten und Berichte nötig, veranlassen sie diese. Schließlich kümmern sie sich auch darum, dass Eltern Erziehungsgeld erhalten.

Info

Art der Ausbildung:

Beamtenausbildung

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/13892