Beamt(er/in) – Justiz­dienst (mittl. Dienst)

Portrait einer jungen Frau.

Andrea (22) wird Beamtin im mittleren Justizdienst.

Vor einer Verhandlung lege ich unter anderem die Prozessakten an und verschicke die Ladungen. Bei einigen Sitzungen bin ich auch mit im Gerichtssaal und führe Protokoll.

In Gerichten werden schwere Straftaten genauso wie der Streit zwischen Nachbarn verhandelt. Ohne Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst würden sich die Aktenberge stapeln.

Sie sorgen mit viel organisatorischem Talent dafür, dass die Arbeitsprozesse im Justizwesen reibungslos ablaufen. Sie bearbeiten gerichtliche Vorgänge, verwalten Akten und führen in Verhandlungen Protokoll. An Beteiligte eines Prozesses vergeben sie Termine und erteilen Auskünfte in gerichtlichen Angelegenheiten. Beamte im mittleren Justizdienst kopieren und beglaubigen Gerichtsakten. Sie berechnen Kosten in Rechtsstreitigkeiten oder die Entschädigungen für Zeugen. Ferner sind sie am Schalter der Gerichtskasse tätig und vermerken die Einnahmen und Ausgaben im Kassenbuch.

Kauft jemand ein Grundstück, um darauf ein Eigenheim zu errichten, prüfen und unterzeichnen Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst die notwendigen Einträge im Grundbuch. Zudem leiten sie Mitarbeiter an und bilden Nachwuchskräfte aus.

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Info

Art der Ausbildung:

Beamtenausbildung

Dauer der Ausbildung:

2-2,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/7942