Beamt(er/in) – Fern­melde- und Elektronische Aufklärung (mittl. techn. Dienst)

Portrait einer jungen Frau vor einem gepanzertem Fahrzeug.

Diana (23) wird Beamtin im mittleren technischen Dienst der Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung des Bundes.

Per Funk empfange ich Nachrichtensignale, die ich mit modernen technischen Verfahren auswerte. Weil es der Sicherheit des Landes dient, sind die Daten geheim.

Nachrichten, vor allem militärische und solche aus Krisengebieten, können wichtig für die nationale Sicherheit sein. Beamte/Beamtinnen der Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung peilen geheime Signale an und werten sie aus.

Die Augen und Ohren der Beamten/Beamtinnen im mittleren technischen Dienst der Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung sind Tag und Nacht offen. Sie hören mit modernster Aufklärungstechnik Funksignale ab und empfangen Signale auf den Radarschirmen, um sie zu analysieren und auszuwerten. Ihre Aufklärungsarbeit bezieht sich auf Informationen, die insbesondere die Sicherheit des Landes betreffen. Erfasst werden diese durch mobile und feste Stationen am Boden, in der Luft, auf See und von den Satelliten, die um die Erde kreisen.

Während die Fernmeldeaufklärung Nachrichtensignale sucht, auswertet und dokumentiert, beschäftigen sich die Beamten und Beamtinnen in der elektronischen Aufklärung mit Funksignalen, die von Radarstationen ausgesendet werden, aber keine Nachrichten beinhalten. Die Beamten/Beamtinnen peilen unter anderem unbekannte Systeme an und sind in der Lage, Bildmaterial, Sprachinformationen und Morsezeichen aus aller Welt zu übersetzen und zu bewerten.

Info

Art der Ausbildung:

2 Jahre

Dauer der Ausbildung:

Beamtenausbildung

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15368