Beamt(er/in) – Bundes­nachrichten­dienst (mittl. Dienst)

Frau sitzt vor zwei Computerbildschirmen mit Tabellen

Marina (18) wird Beamtin im mittleren Nachrichtendienst des Bundes.

Das Sammeln von Informationen und Auswerten von Nachrichten ist nicht nur Schreibtischroutine. Interesse an Politik, fremden Sprachen und Kulturen gehört dazu.

Beamte und Beamtinnen des Bundesnachrichtendienstes sammeln Informationen über andere Staaten, die für die Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands wichtig sein können, und ziehen daraus ihre Schlüsse.

Sie befassen sich mit Aufgaben aus den Bereichen Nachrichtenbeschaffung sowie Auswertung und Verwaltung der gesammelten Informationen. Sie haben gute Kenntnisse des Staats- und Verwaltungsrechts und kennen die Aufgaben und Methoden des geheimen Auslandsnachrichtendienstes.

Diese Kenntnisse brauchen sie, wenn sie ihre Kollegen/Kolleginnen des gehobenen und höheren Dienstes dabei unterstützen, Personen zu gewinnen, die Zugang zu geheimen Informationen haben. Letztere können die Sicherheit des Landes betreffen. Beamte/Beamtinnen im mittleren Nachrichtendienst des Bundes sind außerdem an der Auswertung von Informationen beteiligt, die über internationalen Terrorismus, Waffen- und Drogenhandel, Geldwäsche oder illegale Einwanderungen vorliegen. Sie arbeiten auch in der allgemeinen Verwaltung, dem Kassenwesen sowie der Planung und Organisation. An diesen Stellen eingesetzt, bearbeiten sie zum Beispiel Personaleinstellungen, berechnen Vergütungen und ermitteln Reisekosten.

Info

Art der Ausbildung:

Beamtenausbildung

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/7928