Beamt(er/in) – Archiv­dienst (mittl. Dienst)

Beamte und Beamtinnen im mittleren Archivdienst werden in Deutschland nur noch sehr selten ausgebildet.

Archive sind Behörden oder private Einrichtungen, die Dokumente verschiedenster Epochen aufbewahren. Beamte/Beamtinnen im mittleren Archivdienst sorgen dafür, dass die Unterlagen lange erhalten und zugänglich bleiben. Von Notariatsakten über Baupläne bis zu Landkarten erfassen sie Archivalien aller Art, ordnen sie und bereiten sie benutzergerecht auf. Dabei kann es sich auch um Film-, Bild- oder Tonmaterialien handeln. Die Beamten/Beamtinnen prüfen, ob es sinnvoll ist, die Dokumente im Archiv aufzubewahren. Falls ja, nehmen sie diese in den Bestand auf und sorgen dafür, dass Interessenten wie Behörden die Akten einsehen können.

Die Beamten/Beamtinnen haben auch Führungsaufgaben und leiten zum Beispiel Fachkräfte an, die die Bestände mit Signaturen versehen und Karteien anlegen. Um die Übersicht über die Archivalien zu behalten, erstellen sie Verzeichnisse, kontrollieren die Bestände und überprüfen sie auf Schäden. Zudem beraten und informieren sie die Nutzer/innen des Archivs. Ihr Arbeitsplatz befindet sich häufig in Staatsarchiven, kommunalen Archiven oder Wirtschaftsarchiven.

Info

Art der Ausbildung:

Beamtenausbildung

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/13987