Bauwerksmechaniker/in für Abbruch und Betontrenntechnik

Portrait eines jungen Manns.

Markus (20) wird Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik.

Stahlbetonteile wie Kanalrohre oder Sockel schneide ich mit einer Wand- oder Diamantseilsäge. Auch führe ich Kernlochbohrungen für den Heizungs- und Lüftungsbau durch.

Wenn ein altes Fabrikgebäude oder Wohnhaus weichen muss, rücken Bauwerksmechaniker/innen für Abbruch und Betontrenntechnik mit schwerem Gerät an.

Vor dem Abriss entkernen sie zunächst das Gebäude. Sie entfernen das Innenleben, etwa Wände, Bodenbeläge oder die elektrischen Leitungen. Sie trennen die Materialien und geben sie in Schuttbehälter. Beispielsweise wird asbesthaltiges Material verpackt und fachgerecht entsorgt. Bauwerksmechaniker/innen bedienen Bagger und Abrissbirne und brechen damit Außenwände, Bodenplatte und Stützfundamente ab. Beim Abbau von Stahlkonstruktionen setzen sie meist Hydraulikbagger mit Beton- und Stahlscheren ein.

In einigen Fällen kommt beim Abriss Sprengstoff zum Einsatz. Dabei dürfen Menschen und angrenzende Gebäude natürlich nicht gefährdet werden. Bauwerksmechaniker/innen sichern die Baustelle entsprechend ab.

Aber auch beim Bau und Ausbau neuer Gebäude helfen sie mit. Mit großen Bohrern arbeiten sie etwa Durchlässe in Betonwänden für neue Rohre heraus. Zudem verrichten sie Mauerarbeiten und stellen Schalungen für Fundamente her.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/27304