Bauten- und Objekt­beschichter/in

Portrait eines jungen Manns.

Dominik (17) wird Bauten- und Objekt­beschichter.

Mit einem mineralischen Kalkgestein verputze ich die Fassade eines Hauses und ziehe zum Beispiel mit einem Schwamm ein Muster. Anschließend bemale ich die Wand mit Farbe.

Bauten- und Objektbeschichter/innen sind weit mehr als „Anstreicher“. Ihre Ausbildung und ihr Alltag sind vielseitig. Das gilt sowohl im Hinblick auf ihre Tätigkeiten als auch auf die Materialien und Werkzeuge, mit denen sie arbeiten. Sie sind im Einsatz, wenn es darum geht, Flächen zu schützen oder zu verschönern.

Ob es sich um Innen- oder Außenwände von Gebäuden handelt, um Fußböden, Fensterrahmen, Container oder Brückengeländer: Bauten- und Objektbeschichter/innen kennen die dafür geeigneten Schutzanstriche. Sie bauen Gerüste und Arbeitsbühnen auf, um auch Decken und hohe Fassaden zu erreichen.

Damit neue Putze, Anstriche und Tapeten lange halten, bereiten sie die Flächen fachgerecht vor. Sie reinigen sie von alten Farb- und Tapetenresten, reparieren Risse und bringen Putzuntergründe auf. Häufig dämmen sie Decken, Wände und Fußböden erst einmal gegen Kälte oder Lärm, indem sie Dämmmaterialien zuschneiden und anbringen. Rohre, Heizungen oder Lampen, die keinen neuen Anstrich bekommen sollen, kleben sie zum Schutz ab oder verhüllen sie. Sie mischen Farben und tragen sie mit verschiedenen Techniken auf, sie tapezieren und verlegen Boden-, Wand- und Deckenbeläge. Außerdem tragen Bauten- und Objektbeschichter/innen Dekorputze auf und verzieren Fassaden, Container- und Silowände mit Malereien oder Schriftzügen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15528