Bau­stoff­prüfer/in

Baustoffpruefer mit Arbeitsunterlagen

Marcel (23) wird Baustoff­prüfer.

Ich nehme eine Probe vom Baugrund, zum Beispiel Schutt oder Sand. Im Labor untersuche ich sie, indem ich sie siebe, verdichte oder wiege. Die Ergebnisse vergleiche ich mit Normwerten.

Baustoffprüfer/innen untersuchen beispielsweise Böden oder Bauprodukte mithilfe verschiedener Verfahren und Geräte. Die Arbeit findet draußen und im Labor statt.

Zunächst entnehmen Baustoffprüfer/innen eine Probe, um zu prüfen, ob ein Boden als Baugrund taugt oder er mit umweltschädlichen Stoffen belastet ist. Im Labor untersuchen sie die Proben und testen unter anderem Dichte, Härte, Feuchtigkeitsgehalt, den ph-Wert und die Leitfähigkeit. Dabei wenden sie physikalische und chemische Methoden an. Die Ergebnisse werten sie am Computer aus. Vor Ort messen sie außerdem beispielsweise den Grundwasserspiegel oder führen Versickerungsversuche durch.

Baustoffprüfer/innen untersuchen auch Estriche, Putze, Mörtel und Beton oder Asphaltarten. Dafür nehmen sie Proben oder stellen sogenannte Prüfkörper her. Das heißt, sie bauen die Teile in einem kleineren Format nach, um sie im Labor zu testen. So stellen sie zum Beispiel fest, ob die Zusammensetzung einer Betonmischung geändert werden muss oder ob eine Asphaltschicht dick genug ist, sodass der Verkehr später problemlos darüberrollen kann.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/13727