Baugeräte­führer/in

Portrait eines jungen Manns.

Merlin (19) wird Baugeräteführer.

Um präzise arbeiten zu können, statte ich meinen Bagger mit dem richtigen Werkzeug aus: Ich benutze beispielsweise ein GPS-System, mit dem ich zentimetergenau manövrieren kann.

Baggern, heben und planieren – große Bauvorhaben sind ohne schwere Geräte wie Kräne, Raupen oder Walzen nicht umsetzbar. Auf den meisten Großbaustellen werden daher Baugeräteführer/innen gebraucht, um diese schweren Maschinen zu steuern.

Zunächst bringen sie die Geräte zur Baustelle. Einige der Maschinen, zum Beispiel Planierraupen, können nicht selbst zur Baustelle gefahren werden. Deshalb werden sie auf Transportfahrzeuge verladen.

Bevor Baugeräteführer/innen auf der Baustelle einen Kran aufstellen, sorgen sie zunächst für einen stabilen Untergrund. Dann können sie mit dem Kran schwere Bauteile oder Baumaterialien punktgenau am richtigen Ort absetzen. Sie heben mit Baggern den Baugrund aus oder planieren unebene Böden für einen Parkplatz. Mit großen Radladern transportieren sie den Aushub von der Baustelle zu Halden. Baugeräteführer/innen bedienen auch Betonmischanlagen und steuern Straßenfertiger für den Beton- und Asphaltstraßenbau.

Neben ihrer eigentlichen Arbeit sind sie auch dafür zuständig, dass ihre Geräte immer einsatzbereit sind – sie müssen sie betanken, Schmierstoffe nachfüllen und darauf achten, dass alles funktioniert.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4823