Bäcker/in

Portrait eines jungen Manns.

Jonathan (18) wird Bäcker.

Zuerst gebe ich die Zutaten in die Knetmaschine und programmiere sie. Ist der Teig fertig, teilt ihn die Brötchenpresse in Stücke. Diese forme ich auf Blechen zu Brötchen.

Obwohl es in keinem Land der Welt so viele Brotsorten wie in Deutschland gibt, leben Bäcker/innen nicht vom Brot allein. Brötchen und Butterhörnchen, Baguettes und Bienenstich gehören auch zu ihrem Sortiment.

Frühmorgens, wenn die Kunden noch schlafen, stehen Bäcker/innen schon in der Backstube. Sie setzen aus Zutaten wie Mehl, Wasser und Gewürzen den Teig für Brot oder Brötchen an. Mit großen Knetmaschinen arbeiten sie den Teig für Roggen-, Vollkorn- oder Fladenbrot durch. Sie formen Brezeln und Hefezöpfe und backen sie anschließend im elektronisch gesteuerten Backofen. Dann kommt das Brot in den Laden.

Für süßes Gebäck wie Nussecken oder Obstkuchen stellen sie unter anderem Blätter-, Hefe- oder Mürbeteig her. Sie vermischen Zutaten wie Mehl, Eier und Zucker mit der Rührmaschine und geben Aromastoffe dazu. Außerdem schälen sie Obst für den Kuchen, rösten Nüsse für Hörnchen, stellen Cremefüllungen her und glasieren oder dekorieren Kuchen und Torten. Auch kleine Partysnacks bereiten sie zu. Bäcker/innen können zupacken: Sie lagern Mehlsäcke, heben Backbleche und Brotlaibe in den Ofen und säubern die Maschinen.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/3626