Augenoptiker/in

junger Mann hält eine Brille

Fabian (19) wird Augen­­optiker.

Per Hand oder mithilfe eines Schleifautomaten bearbeite ich Brillengläser. Später setze ich diese in ein Gestell ein und richte die Bügel aus, sodass die Brille gut sitzt.

Schicke Brille oder doch lieber Kontaktlinsen? Augenoptiker/innen wissen Rat, wenn Kunden sich bei der Sehhilfe nicht ganz schlüssig sind. Sie helfen bei der Auswahl, fertigen die Brille an und passen sie dem Kunden individuell an.

Welche Brille passt zu welchem Typ? Mit dieser Frage befassen sich Augenoptiker/innen ständig. Denn schließlich wollen die Kunden eine Brille, die ihnen jeden Tag gefällt. Auch die Frage, zu welcher Gelegenheit die Brille getragen werden soll, ist wichtig. Braucht der Kunde eine Lesebrille oder eine zum Autofahren? Oder möchte er lieber Kontaktlinsen? Auch Sehtests gehören zu den Aufgaben von Augenoptikern und -optikerinnen.

Hat sich der Käufer oder die Käuferin für eine Brille entschieden, bearbeiten Augenoptiker/innen die bereits vorgefertigten Gläser in der Werkstatt mit Formschleifgeräten und setzen sie millimetergenau in das Gestell ein. Wenn der Kunde die Brille abholt, passen Augenoptiker/in-nen diese so an, dass sie perfekt sitzt.

Augenoptiker/innen verkaufen auch Ferngläser, Mikroskope und Lupen oder Zubehör wie Reinigungsmittel oder Brillenetuis. Ihre Ware präsentieren sie so, dass sie Kunden anspricht.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/2634