Aufbereitungs­mechaniker/in

Potrait eines jungen Mannes

Johannes (18) wird Aufbereitungs­mechaniker.

Ich steuere und überwache die Anlage eines Kieswerkes. Wenn Bauteile wie Radlager kaputtgehen, tausche ich sie aus. Zudem warte ich die Anlage, indem ich etwa das Getriebe schmiere.

Aufbereitungsmechaniker/innen bauen Rohstoffe ab und verarbeiten sie weiter. Kohle gewinnen sie im Tagebau, Sand und Kies aus Baggerseen, Granit und Kalkstein bauen sie in Steinbrüchen ab. Um an Kohle, Sand oder Kies zu gelangen, tragen Aufbereitungsmechaniker/innen den Erdboden ab. Braunkohle schürfen sie mit dem riesigen Schaufelradbagger. Naturstein gewinnen sie durch Bohren oder Sprengen. Mit großen Maschinen sieben sie anschließend die Rohprodukte, sortieren sie nach Größe und Qualität und entfernen Erde und andere Fremdstoffe. Oft verarbeiten sie die Rohstoffe auch gleich weiter. Braunkohle etwa pressen sie zu Kohlebriketts, aus Ton entstehen Dachziegel, Quarz wird für die Keramik- und Glasindustrie weiterverarbeitet.

Von Leitständen aus bedienen Aufbereitungsmechaniker/innen die teilweise computergesteuerten Maschinen und Anlagen, die sie auch regelmäßig überprüfen und reinigen. Außerdem kümmern sie sich um den Transport der Rohstoffe zur weiteren Verarbeitung und protokollieren Materialmengen und Verladedaten.

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