Asphaltbauer/in

Portrait eines jungen Manns.

Sascha (21) wird Asphaltbauer.

Bei einem Brückenneubau oder einer Dachterrasse dichte ich die Oberfläche mit einer Dichtungsbahn und Kunstharz ab. Anschließend lasse ich den Gussasphalt auf den Untergrund fließen.

Ob eine Straße befahrbar und sicher ist, hängt vor allem vom Straßenbelag ab. Dieser wird von Asphaltbauern/-bauerinnen hergestellt, die aber auch fernab der Straße tätig sind, wenn sie Asphaltbeläge für Gebäude fertigen.

Fahrbahnen und Brücken müssen viel aushalten. Täglich donnern Tausende Autos und Lastwagen über sie hinweg. Der Belag muss daher immer genügend Haftung bieten, ob bei gutem oder schlechtem Wetter. Hier kommen Asphaltbauer/innen ins Spiel: Aus Gesteinskörnern verschiedenster Größe und dem Erdölprodukt Bitumen stellen sie Gussasphalt her. Bevor sie den Fahrbahnbelag auftragen, bereiten sie den Untergrund vor. Anschließend verteilen sie den Asphalt mithilfe von Straßenbaumaschinen.

Aber auch abseits der Straße sind die Profis für Dichtungs-, Schutz-, Trag- und Deckschichten tätig: Unter anderem dichten sie Bauwerke ab, zum Beispiel Dachterrassen oder Parkdecks. Außerdem stellen sie Werkstatt- und Hallenböden her und bauen Wärme- und Schalldämmung ein.

Asphalt muss bei der Verarbeitung flüssig sein und wird dazu in speziellen Mischanlagen stark erhitzt. Deshalb tragen Asphaltbauer/innen Schutzkleidung.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4303