Anlagen­mechaniker/in

Portrait des Anlagenmechanikers

Marco (21) wird Anlagen­mechaniker.

Mein Einsatzgebiet ist das Gas- und Wasserrohrnetz unter der Erde: Ich repariere Lecks, indem ich kaputte Stücke ersetze, verlege neue Anschlüsse und spüle Leitungen an den Endstellen aus.

Anlagenmechaniker/innen stellen industrielle Anlagen her oder bauen sie um. Das können Filteranlagen für die chemische Industrie, Dampferzeuger für Kraftwerke, Rohrleitungen für eine Erdölraffinerie oder Kessel für eine Brauerei sein.

Die Einzelteile einer Anlage stellen sie zunächst im Betrieb her – entweder mithilfe von computergesteuerten Maschinen oder von Hand durch Brennschneiden oder Sägen. Sie schneiden die Ausgangsmaterialien, etwa Rohre und Bleche, genau nach Maß zu, kanten sie ab oder biegen sie und verbinden sie durch Falzen oder Schweißen. Dann montieren sie die Teile zusammen.

Bei Druckbehältern prüfen Anlagenmechaniker/innen besonders sorgfältig, ob die Schweißnähte belastbar und dicht sind. Die Endmontage erfolgt wegen der Größe der Maschinen meist beim Auftraggeber. Dabei bauen die Mechaniker/innen auch alle erforderlichen Armaturen, Druckregler und Geräte der Mess-, Steuer- und Regeltechnik ein. Große und schwere Bauteile bewegen sie mit dem Kran oder Flaschenzug. Schließlich übergeben sie die fertigen Anlagen den Kunden, erklären ihnen, wie sie funktionieren und wie man sie bedient. Außerdem übernehmen sie bei Bedarf Wartungs- und Reparaturarbeiten.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/29047