Anpassungs­qualifizierung: Massage­techniken

Mein langfristiger Wunsch ist es, eine eigene Praxis für ganzheitliche Körpertherapie zu führen.

Fachkompetenz: Fußreflexzone

Fernöstliche Massagetechniken wie die Fußreflexzonenmassage sind auch in Deutschland gefragt. Der ausgebildete Masseur und medizinische Bademeister Sascha Steubing (43) hat sich entschieden, sein Fachwissen in diese Richtung zu erweitern.

Als ausgebildeter Masseur und medizinischer Bademeister folgt Sascha Steubing einem Grundsatz: Er will ganzheitlich am Menschen arbeiten. Mit der klassischen Massage, die er seit seiner Ausbildung beherrscht, stieß er dabei bald an Grenzen. Darum bildet er sich regelmäßig und vielseitig weiter.

„Weiterbildungen sind heutzutage unverzichtbar. Sie erweitern das Behandlungsspektrum. Mir ist es wichtig, ein guter Therapeut zu sein. Dazu zählt auch die Vielseitigkeit der Fachkompetenz“, sagt der 43-Jährige. „Alternative Ansätze repräsentieren auch bei Massagetechniken den Zeitgeist – beispielsweise die Fußreflexzonenmassage.“ Folglich bildete er sich auf diesem Gebiet weiter. „Über die Fußreflexzonen erreicht man den gesamten Körper mit all seinen Organen. Diese Massagetechnik dient der begleitenden Unterstützung bei vielen Beschwerden.“

Anatomie und Behandlungstechniken

Der Kurs über die Fußreflexzonenmassage für den Wellnessbereich bestand aus Theorie- und Praxisteilen. Im theoretischen Teil beschäftigte er sich unter anderem mit der Anatomie des Fußes, mit Fußdiagnostik und Ganganalyse. Im Praxisteil lernte er verschiedene Behandlungstechniken kennen. Den Kurs absolvierte Sascha Steubing an einem Wochenende. Die Zeit für Weiterbildungen nimmt er sich gern: Neue Techniken zu erlernen, sei beruflich und persönlich bereichernd.

Der Kurs kostete etwa 300 Euro, die er aus eigener Tasche finanzierte. „Manche Arbeitgeber zahlen derartige Weiterbildungen. Auch eine Förderung vom Staat ist möglich“, sagt er.

Wellness – auch für den Therapeuten

Derzeit arbeitet er in der Wellnesseinrichtung Balance & Care sowie in der Praxis für Physiotherapie Siegert in Fürth. Mit jeder Weiterbildung gestaltet sich sein Arbeitstag abwechslungsreicher: Er führt sowohl klassische Massagen als auch Wellnessbehandlungen durch.

Wenn sich ein Kunde zur Fußreflexzonenmassage angemeldet hat, bereitet Sascha Steubing ein Fußbad vor und führt ein Vorgespräch. Während der eigentlichen Massage kommen entspannende Musik, wohltuende Düfte sowie Kerzenlicht zum Einsatz. Davon profitiert nicht nur der Patient, sondern auch der Therapeut: „Die Tätigkeit als Masseur ist in der Regel recht anstrengend“, sagt er. „Die Arbeit im Wellnessbereich ist auch für uns Therapeuten eine Abwechslung, die den Stress mindert.“ Eine besondere Herausforderung stellt der Wechsel zwischen klassischen und Wellness-Behandlungen dar: „Die Abgrenzung zwischen beiden Bereichen ist nicht immer ganz einfach, doch sie zu finden, zählt zu den Kompetenzen in meinem Berufsfeld.“ Weitere unverzichtbare Fähigkeiten eines Massagetherapeuten sind für ihn Empathie und ein respektvoller und offener Umgang mit dem Patienten bei gleichzeitiger Wahrung der professionellen Distanz.

Seine Fachkenntnisse gibt er auch regelmäßig weiter – als selbstständiger Dozent. Für sich selbst plant er in Zukunft noch weitere Fortbildungen. „Ich möchte außerdem eine zusätzliche Ausbildung zum Heilpraktiker machen“, sagt er. „Mein langfristiger Wunsch ist es, eine eigene Praxis für ganzheitliche Körpertherapie zu führen.“ Und mit jeder zusätzlichen Qualifizierung kommt er diesem Ziel einen Schritt näher.

Informationen

Finden Sie Bildungsangebote in Ihrer Nähe im KURSNET:

http://bfi.plus/8734