Finanzen, Versiche­rungen und Immobilien

Wichtig in diesem Bereich

  • Organisations- und Steuerungsgeschick
  • Kommunikationsstärke
  • rechnerisches Denken
  • kaufmännisches Denken

Für die Auswahl von Geldanlagen sowie Versicherungen oder den Kauf beziehungsweise die Verwaltung von Immobilien suchen viele Menschen professionelle Unterstützung. Hier kommen Sie als Fachkraft ins Spiel.

Jemand hat ein kleines Haus geerbt und möchte es veräußern. Dafür muss der Wert des Gebäudes ermittelt werden, der unter anderem von der Lage und dem Zustand sowie von externen Faktoren wie der Lärmbeeinträchtigung abhängt. Als Fachkraft übernehmen Sie solche Aufträge und wickeln den Verkauf ab. Oder aber Sie kümmern sich um die Verwaltung von Immobilien beziehungsweise informieren den Eigentümer über Versicherungsleistungen.

Jemand hat ein kleines Haus geerbt und möchte es veräußern. Dafür muss der Wert des Gebäudes ermittelt werden, der unter anderem von der Lage und dem Zustand sowie von externen Faktoren wie der Lärmbeeinträchtigung abhängt. Als Fachkraft übernehmen Sie solche Aufträge und wickeln den Verkauf ab. Oder aber Sie kümmern sich um die Verwaltung von Immobilien beziehungsweise informieren den Eigentümer über Versicherungsleistungen.

Schritt für Schritt zum Ziel

Egal ob Sie Immobilien verwalten, Versicherungsangebote konzipieren oder Anlagestrategien für Kunden entwickeln –Sie behalten stets den Überblick über alle wichtigen Eckdaten, reagieren auf sich verändernde Bedingungen beziehungsweise Kundenwünsche adäquat und erreichen Schritt für Schritt das gesteckte Ziel. Sind Sie beispielsweise bei einer Bank tätig, dann begleiten Sie möglicherweise die Kreditvergabe vom ersten Informationsgespräch bis zum Vertragsabschluss. Bei einer Versicherung kann es möglicherweise zu Ihren Aufgaben gehören, zu prüfen, ob aus einem Arbeitsunfall ein Leistungsanspruch entsteht. Bei allen Ihren Aufgaben achten Sie auf die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Präsentieren und argumentieren

Sie schätzen den Umgang mit Kunden, egal ob Sie Beratungsgespräche im Innen- oder Außendienst führen. Sie ermitteln die jeweiligen Wünsche exakt und entwickeln auf dieser Basis eine individuelle Vermögensstrategie. Die Informationen zu Chancen und Risiken einzelner Anlageformen vermitteln Sie klar verständlich und unterstützen die Kunden bei der Entscheidungsfindung. Sind Sie bei einer Versicherung tätig, dann verstehen Sie es, ein Versicherungspaket zu schnüren, das genau auf die Bedürfnisse Ihres Gegenübers zugeschnitten ist. Im Gespräch können Sie die Vorteile Ihres Angebots verständlich darlegen. Je nach konkretem Einsatzbereich stimmen Sie sich auch mit Partnerunternehmen ab und erteilen diesen Aufträge – beispielsweise wenn Sie in der Verwaltung von Immobilien tätig sind.

Komplexe Kalkulationen

Täglich gehen Sie mit Zahlen um, komplexe Berechnungen schrecken Sie nicht ab. Akribisch erstellen Sie Finanzierungspläne und errechnen beispielsweise, wie hoch Ihr Kunde durch Raten finanziell belastet wird. Oder Sie verstehen sich auf die Kalkulation von Versicherungsleistungen beziehungsweise Prämien- und Kostenrechnungen. Letztere fallen immer dann an, wenn im Facility-Management die Gebühren für den Unterhalt von Gebäuden bestimmt werden sollen. Eine Immobilie muss wirtschaftlich betrieben werden, weswegen Sie vorausschauend kalkulieren.

Wirtschaftlich handeln

Der beiderseitige Nutzen – das ist vielfach Ihr Ziel. Einerseits wollen Sie Ihre Kunden mit attraktiven Angeboten rund um die Vermögensverwaltung, in Zusammenhang mit Versicherungsleistungen oder der Vermittlung einer Immobilie zufriedenstellen. Andererseits haben Sie bei allen Aktivitäten auch den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Arbeitgebers beziehungsweise Ihres eigenen Unternehmens im Blick. Sie kontrollieren die betrieblichen Kennzahlen und tragen durch umsichtiges Handeln zum unternehmerischen Erfolg bei.

Portrait von Thomas Schlüter

Thomas Schlüter

Elektronische Bezahlsysteme sind Bestandteil des beruflichen Betätigungs­feldes der Beschäftigten im Bankwesen.

Interview mit Thomas Schlüter, ­Pressesprecher des Bundes­ver­bandes deutscher Banken in Berlin

Herr Schlüter, welche Trends und Entwicklungen sind im Bankgewerbe zu beobachten?
Thomas Schlüter: Neue Technologien halten vermehrt Einzug in das Bankgewerbe. Online- und Mobile-Banking gehören inzwischen zum Alltag. Die Digitalisierung verändert das Bankgeschäft grundlegend. Elektronische Bezahlsysteme sind Bestandteil des beruflichen Betätigungsfeldes der Beschäftigten im Bankwesen. Gleichzeitig wächst der Beratungsbedarf der Kunden, angesichts des Niedrigzinsumfeldes gerade mit Blick auf Anlage- und Vorsorgeprodukte.

Welche Anforderungen werden an Beschäftigte in der Bankbranche gestellt?
Thomas Schlüter: Kompetenzen im Bereich Beratung und Betreuung von Kunden sowie Vertriebswissen sind wichtige Anforderungen. Kundenorientierung ist generell gefragt. EDV-Kompetenz wird sowohl in Bezug auf Standard-Software als auch im Hinblick auf bankenspezifische Anwendungen benötigt. Fremdsprachenkenntnisse sind sinnvoll beim Kontakt mit ausländischen Kunden und Banken oder beim Einsatz in ausländischen Filialen. Ebenfalls können grundlegende branchenspezifische Rechtskenntnisse erforderlich sein.

Welche Weiterbildungen halten Sie im Hinblick auf den Arbeitsmarkt für sinnvoll?
Thomas Schlüter: Rechtliches Wissen und EDV-Kenntnisse sollten auf dem jeweils aktuellen Stand gehalten werden. Je nach persönlichen Interessen kommt auch eine Weiterbildung zum/zur Bankfachwirt/in oder Fachwirt/in für Finanzberatung infrage. Damit werden Beschäftigte im Bankwesen den zunehmend anspruchsvoller werdenden Kunden gerecht.

Die Arbeitswelt wandelt sich beständig. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit kann eine Möglichkeit sein, sich an veränderte Anforderungen am Arbeitsmarkt anzupassen. In diesem Bereich bieten sich vielfältige Möglichkeiten, ohne Chef erfolgreich zu werden. So kann man etwa als freiberufliche/r Berater/in für Finanzdienstleistungen oder als Versicherungsmakler/in tätig werden. Gute Tipps auf dem Weg zum eigenen Unternehmen bietet das durchstarten Themenheft „Existenzgründung“, das kostenlos im BiZ oder unter dem folgenden Link erhältlich ist. Online informiert die Bundesagentur für Arbeit außerdem über wichtige Aspekte der Selbstständigkeit. Infos zur Selbstständigkeit Themenheft „Existenzgründung“

Titelseite des Themenheftes Existenz 2015
http://berufsfeld-info.de/durchstarten/finanzen-marketing-recht-verwaltung-2/finanzen-versicherungen-und-immobilien-2