Supply-Chain-Manager/in

Kurz & Knapp

Ausgeübter Beruf:

Business Analyst

Tätigkeitsfeld:

Lager-, Materialwirtschaft, Logistik

Abgeschlossenes Studium in:

International Business

BERUFENET:

Supply-Chain-Manager/in

Ich erarbeite mit den Kunden logistische Lösungen

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Weltumspannend planen

Die Supply-Chain-Managerin Svenja Heidemann (24) erarbeitet Logistikkonzepte, die den Kunden ihres Arbeitgebers unnötige Transportwege ersparen und eine pünktliche Warenlieferung weltweit ermöglichen.

Svenja Heidemann studierte International Business an der Cologne Business School und der Universidad de Ciencias Empresariales y Sociales in Buenos Aires. Nach dem Abschluss bewarb sie sich beim Logistikkonzern DHL auf eine Stelle im Geschäftsbereich Supply Chain, wo sie zuvor bereits während ihres studienbegleitenden Praktikums Erfahrungen gesammelt hatte. Dieser Unternehmensbereich betreut die Kontraktlogistik, also das Geschäft mit Handelsunternehmen, für die ihr Arbeitgeber unter anderem den Warentransport übernimmt.

Heute ist die 24-Jährige als Business Analyst im Bereich Strategie und Geschäftsentwicklung für den Technologiesektor von DHL Supply Chain tätig und erarbeitet länderübergreifende Logistiklösungen für Kunden aus der Unterhaltungselektronik-, IT- und Telekommunikationsbranche.

Konzepte für internationale Logistik

Svenja Heidemann erstellt Markt- und Kundenanalysen, untersucht also, welchen potenziellen Kunden aus welchen Branchen das Logistikunternehmen eine Zusammenarbeit anbieten könnte. Bevor sie mit einem Logistikkonzept an einen Interessenten herantreten kann, „müssen wir vorab die Anforderungen der Kunden und die Gegebenheiten der Länder genau kennen“, erklärt Svenja Heidemann.

Zusätzlich zu Lagerung und Transport bietet ihre Abteilung Supply Chain den Kunden noch weitere Dienstleistungen. Die Aufgabe von Svenja Heidemann und ihrem Team ist es, solche Dienstleistungen auszuarbeiten und weiterzuentwickeln. Ein Beispiel: Ein Mobiltelefon besteht aus mehreren sogenannten Produktkomponenten – neben dem eigentlichen Telefon sind das etwa Ladekabel und Kopfhörer. Die werden aber nicht unbedingt alle an ein und demselben Ort hergestellt, sollen aber in einem Paket in die Läden kommen. Hier beginnt Svenja Heidemanns Arbeit: „Ich erarbeite mit den Kunden logistische Lösungen, damit die unterschiedlichen Teile des Geräts an einem zentralen Ort vereint werden“, erklärt sie. Je nachdem, in welchem Land das fertige Produkt verkauft werden soll, muss sie auch darauf achten, dass die Bedienungsanleitung in der richtigen Sprache verfasst ist und die Stecker passen.

Englisch und weitere Fremdsprachen

Beim Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie Kunden aus aller Welt kommen Svenja Heidemann ihre umfangreichen Englischkenntnisse zugute. „Alle weiteren Fremdsprachenkenntnisse sind auch nicht von Nachteil.“ Zudem werden im Supply-Chain-Management analytisches Denken und ein gutes Zahlenverständnis vorausgesetzt. Viele ihrer Kolleginnen und Kollegen haben einen wirtschafts- oder ingenieurwissenschaftlichen Hintergrund. Neben fachlichen Qualifikationen wird in ihrem Beruf auch viel Wert auf Teamfähigkeit, interkulturelle Kompetenz und Eigeninitiative gelegt. Svenja Heidemann möchte im Supply-Chain-Management zunächst ihre erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen festigen, bevor sie über ihre nächsten Karriere­schritte nachdenkt. <<

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