Sales-Manager/in

Kurz & Knapp

Ausgeübter Beruf:

Niederlassungsleiter

Tätigkeitsfeld:

Vertrieb, Verkauf

Abgeschlossenes Studium in:

BWL – International Business (duales Studium)

BERUFENET:

Sales-Manager/in

Ich begleite die Verkäufer und unterstütze Verkaufstrainings in den Niederlassungen.

Verantwortung für die Vertriebsregion

Als Sales-Manager verantwortet Thomas Garz (29) den regionalen Vertriebsinnen- und Außendienst seines Unternehmens: Das bedeutet auch als Führungskraft viel Kundenkontakt.

Mit dem dualen Studium BWL – International Business an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg schaffte Thomas Garz den Berufseinstieg bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Das Unternehmen ist führender Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. Thomas Garz arbeitete in verschiedenen Vertriebsfunktionen sowie als Geschäftsleitungsassistent und stieg immer weiter im Unternehmen auf. Gleichzeitig bildete er sich berufsbegleitend zum Master of Business Administration weiter. Heute ist er Geschäftsniederlassungsleiter der Region Ravensburg/Kempten und verantwortet den Vertriebsinnen- und Außendienst in der Region.

Kundenbesuche und Schreibtischarbeit

Ich habe Personalverantwortung für vier Führungskräfte und rund hundert Mitarbeiter“, sagt Thomas Garz. Damit verbunden sind neben der Vertriebsarbeit auch viele Personalgespräche, die tägliche Abstimmung mit seinen leitenden Mitarbeitern und andere administrative Arbeiten. Dazu zählen auch Aufgaben wie die Abstimmung mit Buchhaltung, Personalabteilung, Marketing oder Kollegen in den Niederlassungen. „Hochschulabsolventen können es bei uns in einem zweijährigen Traineeprogramm bis zum Niederlassungs- oder Bezirksleiter schaffen“, sagt Thomas Garz.

Sales-Manager wie er sind dafür verantwortlich, dass ihr Unternehmen die gewünschten Umsatzziele erreicht – zum Beispiel für eine bestimmte Vertriebsregion. Zudem optimieren und entwickeln sie die Verkaufsaktivitäten in ihrem Verantwortungsbereich. „Ich analysiere jeden Monat die Absatzentwicklung der Großkunden und Filialen, die Vertriebsleistung meiner Verkaufsmitarbeiter und den Erfolg von Aktionen wie Sonderangeboten“, erklärt er. Bedarfsweise korrigiert oder ergänzt er die Planungen. Verkaufsförderungs- und Kundenbindungsmaßnahmen überlegt er sich zusammen mit den Marketingkollegen: Das können interne Verkaufswettbewerbe oder Kunden-Incentives wie ein gratis DFB-Trikot bei Erreichen eines bestimmten Auftragsvolumens sein. Thomas Garz ist an der Organisation von Kundenveranstaltungen beteiligt und übernimmt vor Ort Schulungen, zum Beispiel im Bereich Verkaufstechnik. Trotz seiner Leitungsfunktion ist er noch immer rund 50 Prozent seiner Arbeitszeit bei Kunden: „Ich begleite entweder die Verkäufer oder unterstütze Verkaufstrainings in den Niederlassungen."

Freie Arbeitsgestaltung, gute Organisation

Ich wusste schon im Studium, dass ich in den Vertrieb wollte – die Freiheit in der Arbeitsgestaltung und die Nähe zum Kunden sind unschlagbar“, sagt er. Sein Arbeitstag beginnt frühmorgens mit Kundenbesuchen und geht nachmittags mit administrativen Aufgaben weiter. „Mit einer guten Monatsplanung schafft man sich trotzdem genügend Freiräume und kann einige Arbeiten aus dem Homeoffice erledigen“, sagt er. Neben guter Organisation ist die Fähigkeit zur Selbstmotivation wichtig. Zudem ist ein offenes, kommunikatives Wesen gefragt. Als Sales-Manager kommt es auf das Gespür für den Kunden sowie Erfahrung und gute Techniken in der Gesprächsführung an.

Künftig möchte Thomas Garz noch mehr Verantwortung innerhalb der Unternehmensgruppe übernehmen. „Bei uns wird der Vertrieb großgeschrieben, sodass ich auch auf höheren Ebenen stets Kundenkontakt hätte“, sagt er. <<

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